Reinhard Ries und Delfried Buse besuchen
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Auf
Wunsch des ausgewählten Herstellers der zwei neuen Busse für den
BürgerBus Kirchlinteln machten sich Delfried Buse und Reinhard Ries auf
den Weg nach Murska Sobota in Slowenien, wo sich das Werk der
österreichischen Firma K-Bus befindet. Die Stadt hat rund 12.000
Einwohner und liegt zwischen Österreich, Ungarn und Kroatien. Mit der
Bahn ging es reibungslos bis Graz, wo beide am späten Abend von
Wolfgang Muhr, Technischer Support bei K-Bus, abgeholt und zum Hotel in
Moravske Toplice gebracht wurden. In diesem Ort wurde vor 65 Jahren bei der Suche nach Erdöl eine Heißwasserquelle gefunden, woraufhin im Laufe der Jahre ein modernes Heilwasserbad mit entsprechenden Hotelanlagen entstand. Am nächsten Tag ging es früh in das Werk in Murska Sobota, wo eine imposante Führung startete. Auf technischer Basis von Fahrzeug-Großserienherstellern werden hier Omnibusse gefertigt. Das Kerngeschäft sind Post- und Schulbusse für die Schweiz. Zudem besteht eine jahrzehntelange Erfahrung im Bau von BürgerBussen. Alle BürgerBusse in Kirchlinteln kamen bereits aus diesem Werk. K-Bus kauft die Serienfahrzeuge zum Beispiel von VW und baut diese dann unter Verwendung von Fahrgestell und Frontaufbau nach dem Wunsch des Bestellers um. Im Werk werden dazu sämtliche erforderliche Arbeiten vom Schweißen des Rahmens und der Karosserie über den Aufbau der Innenausstattung bis zur Installierung von Elektrik und Elektronik durchgeführt. Ein kleines Team ist jeweils von Anfang bis Ende für einen Bus zuständig, was eine hohe Verantwortung für das fertige Produkt bewirkt. Delfried Buse und Reinhard Ries konnten vor Ort die verschiedenen Baustufen begutachten, darunter auch BürgerBusse, wie sie in Kirchlinteln zum Einsatz kommen sollen. Im Anschluss fand die Baubesprechung für die gewünschten BürgerBusse statt. Gemeinsam mit dem Prokuristen Marjan Kozel, dem Techniker Wolfgang Muhr und einem Konstrukteur wurde das Fahrzeug unter Verwendung der Anfrage und des Angebots im Detail „konfiguriert“. Vorschläge, Hinweise und Bedenken beider Seiten wurden aufgenommen. Das Ergebnis des intensiven Austauschs war ein Protokoll, das als Grundlage für die weitere Bearbeitung dient. Mit diesen Unterlagen kann der Bau der BürgerBusse für Kirchlinteln begonnen werden, sobald der Auftrag nach den Finaznierungszusagen erteilt werden kann. Der Nachmittag diente der Entspannung, wobei die Zeit zu kurz war, um die Möglichkeiten des Heißwasserthermalbads zu nutzen. Am Folgemorgen ging es früh mit dem Auto nach Graz und mit dem Zug weiter nordwärts. Allerdings endete die Fahrt des ICE 116 nach München wegen einer Streckensperrung bereits in Prien am Chiemsee. Der Münchner Hauptbahnhof wurde so spät erreicht, dass eine Übernachtung in der Stadt erforderlich wurde. Einen Tag später als geplant kamen beide wohlbehalten in Kirchlinteln an. |








